Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Auf einer Parkbank, still gelegen,
saß eine korpulente Frau,
ich setzte mich einfach daneben,
und hielt nach Wildtauben Ausschau.
Doch plötzlich begann ein Blaskonzert,
mit hohen und tiefen Tönen,
ich bezweifelte den guten Wert,
denn nach jedem Ton, kam ein Stöhnen.
Unnormal, kein weit´rer Mensch in Sicht,
nirgends war eine Kapelle,
und Instrumente, ebenfalls nicht,
hier musste ich weg, auf der Stelle.
Das Blaskonzert ging hurtig weiter,
die Frau war kräftig am Winken,
ich verzog mich, war wohl gescheiter,
denn es begann – furchtbar zu stinken.
© Horst Rehmann
„Blaskonzert" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 31. Mai 2021 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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LG
H. Rehmann
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