11. April 2010
Auf der Strecke bleiben
Der Schläger holt sich stets sein Recht,
indem er flugs die Fäuste ballt,
ein falsches Wort reicht sehr oft aus,
dass es lautstark Watschen knallt.
Der Reiche macht´s auf seine Art,
er prahlt mit Haus und Boot und Geld.
Er wird deshalb oft angeseh´n,
als wäre er der größte Held.
Der Kluge er ist gar nicht dumm,
verschafft sich Ehrfurcht mit Verstand,
wenn er seinen Schmalz benutzt.
dann läuft so mancher vor die Wand
Der Gute ist ein armes Schwein,
versucht es stets mit Ehrlichkeit,
ist jedoch zum Schluss der Narr,
der einsam auf der Strecke bleibt.
© Norbert van Tiggelen
(c) Norbert van Tiggelen
„Auf der Strecke bleiben" ist ein Gedicht aus der Kategorie
Sonstige Gedichte
von Gast , veröffentlicht am 11. April 2010 auf Gedichtesammlung.net.
© Gast
Gefällt mir
1 Likes
Favorit
Sammlung
63 Aufrufe
Gefällt auch:
1 Kommentar
Jammerschade, dass solche Gedichte hier auf der Strecke bleiben!
LG Heike