Die fleiß`gen Schwalbenpaare
sind längst schon fortgezogen,
und auf den Stoppelfeldern
die Kinder mit den Drachen toben.
Obwohl der Himmel wolkenlos,
weht merklich schon ein kühler Wind,
wie schön war doch die Sommerzeit.
weil wir doch Sonnenkinder sind.
Manch Blatt färbt sich am Baume,
in Rot, Orange und Gelb,
das reife Obst wird jetzt geerntet,
und jede Rose langsam welk.
Auf dem See ziehn sanfte Wellen,
laden kaum zum Baden ein,
kleine Blasen steigen auf,
vielleicht sinds Fischlein klein.
Schon spürt man des Sommers Ende,
denkt zurück an frohe Zeit,
die Wende kommt, man ahnt es schon,
der Herbst ist nicht mehr weit.
„Wenn der Sommer geht" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von pally66, veröffentlicht am 28. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!