Abends kommen sie heraus,
aus ihrem kleinen Schneckenhaus
und schleichen dann, im Müßiggang,
den schmalen Gartenweg entlang.
Auf den feuchten, glatten Wegen,
können sie sich gut bewegen.
Wenn es regnet, sind sie da
und begeben sich in Gefahr.
Wittern sie Vögel oder Mäuse,
verschwinden sie rasch im Gehäuse.
Sie lieben die feuchten, dunklen Ecken,
unter unseren Buchsbaumhecken.
Bei Trockenheit und Sonnenschein,
igeln sie sich ganz schnell ein.
Dann schaut aus dem Schneckenhaus,
nicht einmal der Kopf heraus.
Ich muss gestehen, an manchem Tage,
werden die Tiere auch zur Plage.
Dann hole ich den kleinen Spaten
und trage sie aus meinem Garten.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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2 Kommentare
Schön in Wort und Bild,deine Schneckenbegegnung.
In meinem früheren Domizil hatte ich täglich Nacktschnecken, die mir die schönen Blumen weggefressen haben. Ich hab sie mal in den nahen Wald getragen, dort ausgesetzt und sie kamen wieder!
Liebe Grüße
Ingrid