Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

6. August 2025

Weinbergschnecken

Weinbergschnecken

Abends kommen sie heraus,
aus ihrem kleinen Schneckenhaus
und schleichen dann, im Müßiggang,
den schmalen Gartenweg entlang.

Auf den feuchten, glatten Wegen,
können sie sich gut bewegen.
Wenn es regnet, sind sie da
und begeben sich in Gefahr.

Wittern sie Vögel oder Mäuse,
verschwinden sie rasch im Gehäuse.
Sie lieben die feuchten, dunklen Ecken,
unter unseren Buchsbaumhecken.

Bei Trockenheit und Sonnenschein,
igeln sie sich ganz schnell ein.
Dann schaut aus dem Schneckenhaus,
nicht einmal der Kopf heraus.

Ich muss gestehen, an manchem Tage,
werden die Tiere auch zur Plage.
Dann hole ich den kleinen Spaten
und trage sie aus meinem Garten.

„Weinbergschnecken" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 6. August 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© Gudrun Nagel-Wiemer

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Gudrun Nagel-Wiemer Natur und Jahreszeiten 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gudrun Nagel-Wiemer

Deutschland

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2 Kommentare

Gast
07.08.2025
Guten Morgen, Gudrun.
Schön in Wort und Bild,deine Schneckenbegegnung.
In meinem früheren Domizil hatte ich täglich Nacktschnecken, die mir die schönen Blumen weggefressen haben. Ich hab sie mal in den nahen Wald getragen, dort ausgesetzt und sie kamen wieder!
Liebe Grüße
Ingrid
Gudrun Nagel-Wiemer
Antwort an Gast
07.08.2025
Guten Morgen, Ingrid, ich habe gerade noch einmal neu gepflanzt, weil mir die Nacktschnecken die Blüten abgefressen haben. Abends, nach dem Regen, kann man sie gut absammeln. Ich streue auch Schneckenkorn, aber es hilft nicht. Danke für Kommi und Herzchen, Gudrun

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