Erste Nebelschwaden ziehen
über Feld und Wald,
Kraniche gen Süden fliehen,
Vogelzwitschern ist verhallt.
Die Blätter färben sich schon bunt,
der Sommer endet bald sein Tun,
es geht die Mär von Mund zu Mund,
Mensch und Tier beginnen zu ruhn.
Auch wenn er noch mit Wärme winkt,
reicht ihm der Herbst schon seine Hand,
im Nebel Wiesengrün versinkt,
die Natur malt übers Land.
Spinnen weben kunstvoll ihre Netze,
verzaubern manchen Busch und Baum,
Altweibersommer - zarte Schätze,
zurück bleibt nur ein Sommertraum.
„Sommerabschied" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von pally66, veröffentlicht am 5. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!