An einem Pflaumenbaume,
schaukelt eine reife Pflaume.
In der Frucht sitzt eine Made,
ihr wird ganz schlecht, wie schade.
Weil der zarte Stiehl nicht hält,
die Pflaume von dem Baume fällt.
Eine hungrige, schwarze Krähe,
sitzt schon ganz in ihrer Nähe.
Sie ist von dieser Frucht besessen,
hat sie samt Made aufgefressen.
„Pflaumenzeit" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 18. Oktober 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
4 Kommentare
Mein Handy schreibt oft anders, als ich es eingetippt habe. Selbst nach Korrektur ändert es nachträglich wieder . Ich muss mir angewöhnen, nochmal zu lesen, bevor die Post ab geht. Ja die Technik...
In der Zukunft werden uns auch Maden serviert, liebe Gudrun. Das erspart dann manche Diät, weil die Vorführungen geringer sein werden.
Dein Gedicht gefällt mir sehr weil es locker und heiter daher kommt.
LG Ingrid