Die Tage werden kalt und finster,
verblüht sind Lilien und Ginster,
nur die dunkelrote Glockenheide,
ist noch eine Augenweide.
Jetzt sind es die Regentropfen,
die an unsere Fenster klopfen,
ab und zu zeigt sich noch mal,
ein heller, warmer Sonnenstrahl.
Vom Oktober bis zum April,
ist es draußen kühl und still,
dann sind wir in der ruhigen Zeit,
und genießen die Gemütlichkeit
Mit malen, lesen, oder schreiben,
werde ich mir die Zeit vertreiben,
lässt sich die Sonne einmal sehen,
werde ich, am See, spazieren gehen.
„Herbstzeit" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 18. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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