4. November 2024

Die Spätherbstzeit

Im schwachen Sonnenlicht glühen,
die Astern in noch sattem Blau,
Hibiskus ist am verblühen
und Ziergräser färben sich grau.

Hafer ist bereits geschnitten,
die grünen Wiesen sind gemäht,
der Herbst eilt mit raschen Schritten,
das Jahr naht sich nun rasch dem End.

Das noch herbe Grün der Blätter,
verdorrt zu einem fahlen Braun,
Herbstlaub weht bei Wind und Wetter,
kahl und leer stehen Strauch und Baum.

Von der Stille eingenommen,
liegt voll Erwartung nun das Land,
bald schon wird der Winter kommen,
mit seinem weißen Schneegewand.

Mit sich bringt es Ruh und Frieden,
bedeckt zig Sorgen und manch Leid,
was uns noch so wird beschieden,
weiß ganz allein – die Spätherbstzeit.

© Horst Rehmann

© Rehmann

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Rehmann Herbst 3 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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3 Kommentare

Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
05.11.2024
Horst im letztenVers passt er statt es besser.
LG
Ewald
Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
04.11.2024
Wie recht Du doch damit hast !
LG
H. Rehmann
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
04.11.2024
Na, das wäre ja toll, wenn der Schnee die Sorgen bedeckt, Horst. Hoffentlich wird’s nicht so glatt, dann könnten neue Sorgen entstehen.
Gruß, Gudrun

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