Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Heute weht eine frische Brise
über Schuberts Streuobstwiese,
Oh, wie weit sie sich erstreckt.
Mein Interesse ist geweckt...
Am alten Stamm, so knorrig grau,
hängen die Äpfel im Morgentau.
Der Birnenbaum, welch eine Pracht,
hat so viel Obst hervorgebracht.
Karin möchte mir noch etwas zeigen,
und pflückt Pflaumen von den Zweigen.
"Ich weiß nicht, ob sich das noch lohnt,
die meisten Pflaumen sind bewohnt."
Umschwirrt von Bienen und von Mücken,
fange ich schon an zu pflücken.
Berauscht von einem süßen Duft,
genieße ich die frische Morgenluft.
Frische Pflaumen, welch ein Genuss...
Ich denke auch schon an Apfelmus.
Die Streuobstwiese, im bunten Kleid,
erzählt von goldener Erntezeit.
„Auf der Streuobstwiese" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 12. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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2 Kommentare
LG
Ewald