Worte, die bleiben
Zum stillen Gedenken
Menschliche Kälte
Wir haben nur uns auf dieser Erde,
und gehen achtlos miteinander um.
Mit Füßen werden getreten menschliche Werte,
Leute drehen sich von anderen weg - Warum?
Gleichgültigkeit gleicht einer moralischen Bankrotterklärung.
Menschliche Kälte einem stummen Gericht.
Wir stehen gegenüber unserer alten Lehren Entehrung.
Es zeigt der Gesellschaft wahres Gesicht.
Menschheit auf dem Weg der Selbstzerstörung,
da kaum einer mehr auf den anderen achtet.
Es fehlt an innerer Bekehrung,
weil man seinen Nächsten als Rivalen betrachtet?
Aus der Bankrotterklärung vergangener Zeit,
soll erwachen ein Wille, stark und neu.
Der uns endlich von blinder Unmenlichkeit befreit,
dem tiefen Wir - Gefühl aber bleibt treu.
Soll´s doch nicht nur ein Wunschtraum bleiben,
der uns gibt ein sicheres Geleit.
Das Wir - Gefühl wollen wir weiterschreiben,
fortan in Verbundenheit.
(c) by Horst M. Kohl, 29. Oktober 2026
www.gedichtevonhorstmkohl.de
„Menschliche Kälte" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte über Hoffnung von horst.m.kohl@t-online.de, veröffentlicht am 1. November 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© horst.m.kohl@t-online.de
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!