Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

25. November 2025

Verblüht

So manche Blume schon verblüht,

die Blütenblätter längst gefallen,

nur Samen an den Stielen, kahl,

ist alles, was noch übrig blieb.

 

Die Farbenpracht ganz unscheinbar,

Insekten halten Abstand,

kein Duft zieht sie in ihren Bann,

die Blumenwelt, sie macht sich rar.

 

Das Alter hat Besitz genommen,

die Jugendblüte längst dahin,

der Jahreslauf zeigt seinen Sinn,

Naturschönheiten jetzt am Kommen.

 

Gibt es ein paar Falten,

verfalle nicht in Harm,

jedes Alter hat seinen Charme,

innere Werte zählen bei den Alten.

 

„Verblüht" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über die Hoffnung von pally66, veröffentlicht am 25. November 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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1 Kommentar

Gast
26.11.2025
Wie die Blumen, so verlieren auch wir an Anziehungskraft. Man kann uns mitunter auch nicht mehr riechen....)))
aber bei näherem Hinsehen entdeckt man zwischen den Falten Lichtblitze, die erstaunen und uns wieder erblühen lassen. Nicht mehr so strahlend, aber milde und warm.
Dein Gedicht regt an, über den Alterungsprozess nachzudenken.

Liebe Grüße
Ingrid

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