Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
So manche Blume schon verblüht,
die Blütenblätter längst gefallen,
nur Samen an den Stielen, kahl,
ist alles, was noch übrig blieb.
Die Farbenpracht ganz unscheinbar,
Insekten halten Abstand,
kein Duft zieht sie in ihren Bann,
die Blumenwelt, sie macht sich rar.
Das Alter hat Besitz genommen,
die Jugendblüte längst dahin,
der Jahreslauf zeigt seinen Sinn,
Naturschönheiten jetzt am Kommen.
Gibt es ein paar Falten,
verfalle nicht in Harm,
jedes Alter hat seinen Charme,
innere Werte zählen bei den Alten.
„Verblüht" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über die Hoffnung von pally66, veröffentlicht am 25. November 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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1 Kommentar
aber bei näherem Hinsehen entdeckt man zwischen den Falten Lichtblitze, die erstaunen und uns wieder erblühen lassen. Nicht mehr so strahlend, aber milde und warm.
Dein Gedicht regt an, über den Alterungsprozess nachzudenken.
Liebe Grüße
Ingrid