Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

5. Juni 2011

Vier Geschwister

Die Älteste, sie eilt voraus,
man kennt sie fast in jedem Haus,
zur Schandtat ist sie stets bereit,
deswegen heißt sie kurz: Bosheit.

Ihre Schwester, keine Frage,
gönnt sich niemals Feiertage,
die Raffsucht ist ihr Elixier,
zu recht trägt sie den Namen: Gier.

Auch ihr Bruder, welche Schande,
hat den Vorsitz einer Bande,
er wiegelt nur, kennt keinen Spaß,
seit eh und je nennt man ihn: Hass.

Selbst der Jüngste der Geschwister,
trägt nichts Gutes im Tornister,
er macht sich auf dem Erdball breit,
ist widerlich - sein Name: Neid.

(c) Horst Rehmann

„Vier Geschwister" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 5. Juni 2011 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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