22. August 2011

Störenfried

Ich schlaf gemütlich auf der Couch,
die Arme seitlich ausgestreckt,
es zwickt am Ohr, ich rufe „autsch“,
und schau, wer mich da aufgeweckt.

War es ein Traum ? Das kann nicht sein.
Ich springe auf und dreh mich um,
kein Mensch ist da, ich bin allein,
nur neben mir hör ich Gesumm`,

Mein Ohr, es juckt ganz fürchterlich,
ständig muss ich daran kratzen,
das Summen, es entfernt sich nicht,
ich fang an, vor Wut zu platzen.

Dann entdeck ich eine Mücke,
frech schwirrt sie vor meinen Augen,
sucht gewiss nach einer Lücke,
um erneut mein Blut zu saugen.

Im Nu sitzt sie auf meiner Brust,
ich schlage schnell und kräftig zu,
das Tier ist platt, vorbei mein Frust,
und ich hab endlich wieder Ruh.

(c) Horst Rehmann

© Gast

50 Aufrufe
Gast Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Gast

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

 Die Gedanken nicht nur denken,sondern jeden Tag durchleben,seine Zeit nicht nur verschenken,nicht nur nehmen, auch…

Gedicht lesen
Neue Abzeichen
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Neue Autoren
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte