Zwischen Licht und Dunkel

18. August 2018

PAPAMOBIL

Zu Jerusalem - ein großer König

Ritt auf einem jungen Esel ein

"Hosianna" .... schrie das Volk nicht wenig

"Das muß der Messias sein"

Das Volk es lärmte und es tobte

Die ganze Stadt war aufgeregt

Doch die Geistlichkeit "Ihn" gar nicht lobte

Hätte gern den Christus umgelegt

Gedacht, getan, durch ein Komplott

Und durch Verrat war Christus - tot ...

Die Geschichte kennt schon jeder

Ist allen Leuten wohlbekannt

Drum heute - Christi "Stellvertreter"

Mit Papamobil nur fährt durchs Land

Ist nix dumm, hat seinen Stolz

Wer stirbt schon gerne "so" am Holz ...

Kommt Papamobil auch ziemlich teuer

Wozu wir haben Kirchensteuer ?

Und brave Schäflein gerne spenden

Will nix zu früh und schändlich enden

Drum Papamobil mit Panzerglas

Gibt Leben Sinn und vielmehr Spaß

Reise noch gern in fremde Länder

Misch mich gern in Politik

Vielleicht auch dort noch brave Spender

Gut genährt, gekleidet schick

Verzeih, vergib mit großer Huld

Aller Menschen Sündenschuld

Komm dann zurück - mit wenig - viel

Und preise laut .. "Papamobil" ...

Wenn Gott im Himmel auch laut brummt

Mir mein Schädel schrecklich summt

Und alle Engel böse schrein

Hoffe ich stark - DU - wirst´s verzeihn

Schließlich "Pontifex Maximus" ich bin

Auf Esel reiten gibt kein´ Sinn

Und rundum Wohlstand - nirgends Not

Warum nix reisen lieber Gott ?

Rundum geschehe sonst DEIN Will´

Nur mir gönn´ bitte - lieb Papamobil ....

„PAPAMOBIL" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von PauliB, veröffentlicht am 18. August 2018 auf Gedichtesammlung.net.

© PauliB

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PauliB Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~2 Min. Lesezeit
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PauliB

Bin nur ein kleines Bäuerlein
schreib´nicht über mich - nein, nein, nein.
Ich schreibe nur über Gott und die Welt,
weils den Leuten so gefällt.

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