Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

11. November 2015

Phänomen

Wie soll ich es verstehen
Der Sommer will nicht gehen
Er frisches Grün mit Blumen schenkt
Jedoch an Rückzug er nicht denkt

Kein Nebel, auch kein Herbstwind weht
Die Sonne hoch am Himmesl steht
Die Bäume noch voller Blätter
Wann ändert sich das Wetter

Vier Jahreszeiten mir bekannt
Den Herbst ich bisaher noch nicht fand
Ist dieser schon passe
Kommt nach dem Sommer gleich derSchnee?

Wohl schade um die bunten Farben
Nehme gen in Kauf, die Nebelschwaden
Wenn das so weiter geht
Die Wüste bald vor unsrer Haustür steht
(c) Adolf Marth

„Phänomen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 11. November 2015 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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