Zwischen Licht und Dunkel

10. Oktober 2011

Morgens

Ich steck ihn morgens gern mal rein,
ganz locker, völlig unbeschwert,
wenn Du auch sagst: „Komm lass das sein“,
find ich es trotzdem nicht verkehrt.

Manchmal mach ich´s mit der Zunge,
so ringsherum und hin und her,
denk dann lüstern, junge, junge,
jetzt aufhören, das fiele schwer.

Es tut mir gut, es schmeckt so fein,
macht außerdem noch riesig Spaß,
drum steck ich ihn noch einmal rein,
den Finger in mein Honigglas.

(c) Horst Rehmann

„Morgens" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 10. Oktober 2011 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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