1. Februar 2012

Mit einem Mausklick

Vieles lässt sich heute steuern,
mit einem Mausklick am PC,
Daten sind im Nu zu feuern,
geräuschlos, ohne tschüss, ade.

Doch ich such auf der Tastatur,
irgend solch ein Kältezeichen,
mit Schneeflocken und Jahresuhr,
auf der nur steht - Winter streichen.

Oder irgendeinen Button,
der auf dem Bildschirm sich versteckt,
grau getarnt als kleiner Schatten,
von zig Symbolen gut verdeckt ?

Das Ding muss doch zu finden sein,
darum such ich jetzt bei Google,
dort stellt doch Hunz und Kunz was ein,
und auch jeder “schräge Vogel“.

Als ich dann diesen Butten find,
und darauf - Winter streichen - steht,
da klicke ich ihn an geschwind,
und warte, dass der Winter geht.

Kalt, fast erstarrt lieg ich im Bett,
für den PC empfind ich Hass,
auf Mausklick und auf Internet,
ist wirklich - keinerlei Verlass.

(c) Horst Rehmann

„Mit einem Mausklick" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 1. Februar 2012 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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