Zwischen Licht und Dunkel

31. Mai 2010

Meine Gefühle

In meinem Körper herrscht Trauer,
mir fehlt die Geborgenheit,
in meinem Herzen wird´s grauer,
es naht stete Dunkelheit.

In meiner Seele die Risse,
sind kaum noch zu heilen,
Liebe, die ich so vermisse,
will nicht bei mir weilen.

Sogar mein Blut in den Venen,
beginnt zu gerinnen,
vielleicht gehör ich zu denen,
die langsam schon spinnen.

Schau ich in den Spiegel vor mir,
sehe ich zwar schon Falten,
doch fühl ich mich stark wie ein Stier,
zähle nicht zu den Alten.

Ich schreie den Frust jetzt heraus,
mach mir gar keine Sorgen,
sag den Gefühlen voll Graus,
leck mich am Arsch - bis Morgen.

(c) Horst Rehmann

„Meine Gefühle" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 31. Mai 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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