Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Der Mensch will ständig Krach - unbedingt,
benimmt sich wie ein Vollidiot,
ganz egal wo er die Zeit verbringt,
produziert er Lärm wie ein Chaot.
In den Städten braust der Kraftverkehr,
auf Feldern sind es die Traktoren,
den Wald fegt die Kettensäge leer,
der Mensch nimmt´s hin, stöpselt die Ohren.
Nirgends Frieden, keinerlei Ruhe,
nicht für die Seele, nicht für den Sinn,
überall krachendes Getue,
das “Geborgensein“, ist völlig hin.
Die Ausrede heißt stets “Geschäfte“,
der Mensch arbeitet für Geld und Brot,
verpulvert täglich seine Kräfte,
für Lärm, der ihn letztendlich - verroht.
© Horst Rehmann
„Krach und Lärm" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 6. Juni 2021 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!