Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

26. April 2010

Innehalten

Nur für Sekunden innehalten,
still sein unterm Himmelszelt,
an Werte denken, die einst galten,
nicht an kaltes, seelenloses Geld.

Einen Moment lang innehalten,
an arme Menschen denken,
an all die Kranken und die Alten,
etwas Herzlichkeit verschenken.

Innehalten, einen Augenblick,
durchatmen, die Welt genießen,
nach vorne schauen, nicht zurück,
Bedürftigen sich nicht verschließen.

Ganz einfach einmal innehalten,
und für´s Dasein sich bedanken,
schweigend mal die Hände falten,
in Ruhe neue Kräfte tanken.

(c) Horst Rehmann

„Innehalten" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 26. April 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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