12. September 2022

Gewohnheiten

Gewohnheiten sind wie Viren,
sie kleben fest bei Tag und Nacht,
es ist schwer, sie zu verlieren,
denn sie verfügen über Macht.

Am meisten stört an dieser Sache,
dass es furchtbar viele davon gibt,
und das trotz Gegenwehr und Rache,
der Mensch sie stets nur vor sich her schiebt.

Doch hat er sich mal überwunden,
und Laster entfernt aus dem Quartier,
wird auch prompt ein Neues gefunden,
so bleibt der Mensch – ein Gewohnheitstier.

© Horst Rehmann

© Rehmann

Sammlung 41 Aufrufe
Rehmann Sonstige Gedichte 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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1 Kommentar

pally66
pally66 Poet Laureat
12.09.2022
Ja,lieber Horst, Liebgewonnenes gibt man ungern auf, selbst wenn es etwas Neues gibt. Man probiert vieles aus; doch was funktioniert, ist das Altbewährte!! Schicke liebe Grüße von Haus zu Haus, Helga

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