Worte, die bleiben

Zum stillen Gedenken

1. Mai 2026

Frühnebel

Frühnebel steht und nässt die Luft,
durch-wirkt das Land, drängt in die Kluft,
legt sich auf Wiesen, feucht und kalt,
benetzt den ganzen Blätterwald,
beißt sich sogar als Tropfenrest,
an Hängen und an Moosen fest,
senkt Schleier über Bach und Teich.,
wirbt Äcker für sein fahles Reich,
bis endlich eine Wolke bricht
und in der Sonne Morgenlicht,
ein stolzes Blau den Himmel ziert,
in dem sich jedes Grau verliert.

© Horst Rehmann

„Frühnebel" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 1. Mai 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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