16. Juni 2025

Fenster

Ich sitz am Fenster, einsam, still,
hab` über vieles nachgedacht,
die Dämmerung hat mich eingeholt,
schon schleicht sich ran die dunkle Nacht.

Die Häuser ringsumher
im Nebelgrau schon liegen,
alles scheint zu schlafen
und in Frieden sich zu wiegen.

Irgendwo ein Licht geht an,
es werden immer mehr,
bald sind erleuchtet viele Fenster,
wie ein großes Lichtermeer.

Hinter jedem hellen Fenster
gibt`s eine eigene kleine Welt,
die Hoffnung, Lust und Leid
gefangen hält.

Es spielt auf kleinem Raume
sich manches Elend ab,
bis man verlässt die einzig Enge,
und steigt hinab ins kühle Grab.

Wie kurz ist doch ein Tag,
verbracht in Lust und Leid,
so wird aus wenig` Tagen,
gewebt dann eine Lebenszeit.

 

 

 

 

 

© pally66

85 Aufrufe
Gefällt auch:
pally66 Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Neue Abzeichen
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Neue Autoren
Gedicht des Tages

Humor ist, wenn man trotzdem lacht, auch wenn die Welt um uns zusammenkracht, denn schließlich ist lachen gesund, …

Gedicht lesen
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte