Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

21. März 2024

Dorfidylle

Ein kleines Dorf im Wiesental,
nur zwanzig Häuser an der Zahl,
die Kirche steht beim Sägewerk,
vorm Gutshaus liegt ein Futterberg.

Am alten Traktor nagt der Rost,
ein Briefträger verteilt die Post,
beim Bäcker gibt´s im Angebot,
ab neun Uhr frisches Roggenbrot.

Vom Himmel stahlt der Sonnenschein,
wie wird das Wetter morgen sein,
´ne Bäuerin singt aus voller Brust,
das alte Volkslied “Waldeslust“.

Im Wirtshaus gibt es Kalbsbraten,
serviert wird auch im Biergarten,
der Metzger bietet Haxen an,
auf Nachbars Mist kräht laut ein Hahn.

Ein kleiner Bach rinnt durch´s Idyll,
kein Mucks, kein Laut, vollkommen still,
so geht’s weiter, noch lange Zeit,
in vielen Dörfern – weit und breit.

©Horst Rehmann

„Dorfidylle" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 21. März 2024 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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1 Kommentar

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
21.03.2024
Bin beim Lesen in diese Idylle eingetaucht und habe an ein kl. Bergdorf in Bayern gedacht.
LG Gudrun

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