Zwischen Licht und Dunkel

8. Juli 2011

Der kleine Knirps

Vater und Sohn toben im Zimmer,
können den Spielplatz heut nicht nutzen,
das Unwetter wird immer schlimmer,
die Kleidung würde stark verschmutzen.

Drum tollen sie sich auf dem Teppich,
zwei volle Stunden ohne Pausen,
dem Knirps, ihm wird die Hose lästig,
er lässt sie blitzschnell runter sausen.

Der Vater schnappt den nackten Sohnemann,
hebt ihn hoch mit ausgestrecktem Arm,
dessen Po stößt an der Decke an,
und urplötzlich wird´s beim Daddy warm.

Der Knirps, er pinkelt Vati ins Gesicht,
dass der sich muss ´ne Pause gönnen.
Die Mutti lacht den Vater aus und spricht:
„Welch Glück, es hätt auch dicker kommen können.“

(c) Horst Rehmann

„Der kleine Knirps" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 8. Juli 2011 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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Gast

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