Zwischen Licht und Dunkel

18. November 2024

Der Schein trügt

Er ist Reserveoffizier
von ziemlich hohem Rang,
trotzdem ist er oft finanziell
zur Monatsmitte blank.

Standesgemäß, so meinte er,
müsste er immer leben
und einen feinen Gentleman
in seinem Umkreis geben.

Den Handkuss praktiziert er gern
noch heut in Damenkreisen.
Zu Smalltalk ist er stets bereit
in den gehobnen Kreisen.

Jedoch er liebt den Alkohol-
kann sich nicht kontrollieren,
darum ist er des öffteren
ganz schlimm am kollabieren.

Dann ist er nicht mehr Gentleman
und muss sich übergeben,
in der Toilette kotzt er dann
leider sehr oft daneben.

Es ist nicht alles Gold was glänzt,
das muss man leider sagen;
auch manchen, scheinbar Ehrenmann,
den kann man hinterfragen.

„Der Schein trügt" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Ewald Patz, veröffentlicht am 18. November 2024 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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3 Kommentare

pally66
pally66 Poet Laureat
18.11.2024
Nach dem Motto: Kleider machen Leute, Ewald. LG Helga
Übrigens: vierte Strophe, zweiter Vers: fehlt ein "l" .
Ewald Patz
Ewald Patz Autor Dichterlegende
18.11.2024
Gudrun Grüße zurück aus dem kalten , verregneten Oldenburg.
Ewald
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
18.11.2024
Das hast du gut erkannt, Ewald.
Heitere Grüße, aus dem sonnigen Salzgitter, Gudrun

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