21. September 2008
Denkanstoß
Schon immer war es so im Leben,
in Zukunft wird´s nicht anders sein,
ein Reicher wird nichts geben,
er will wahren nur den Schein.
Mitleid wird er niemals zeigen,
das Lachen hat er längst verlernt,
er wird nicht heruntersteigen,
von seinem edlen Hochmutspferd.
DOCH BEDENKE, LIEBER REICHER
Wer sehr viel Geld besitzt im Leben,
der sollte auch nicht geizig sein,
so lang er lebt, sollte er geben,
dem Armen, Münzen oder Schein.
Nur wer denkt, es sei nicht Mode,
hält fest sein Geld, für sich allein,
der wird gewiss nach seinem Tode,
n u r ein Reicher unterm Grabstein sein.
(c) Horst Rehmann
„Denkanstoß" ist ein Gedicht aus der Kategorie
Sonstige Gedichte
von Gast, veröffentlicht am 21. September 2008 auf Gedichtesammlung.net.
© Gast
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