Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

27. Dezember 2019

Schneemann

Ein Schneemann
an der Gartenpforte,
stand ganz allein
an diesem Orte,
er schaut sich um
ganz ohne Worte.

Auch gegenüber
stand ganz stumm,
ein Schneemann
so allein herum,
der erste lud ihn
zu sich ein,
nun steh`n sie hier
zu zweien.

Sie lachten und sie scherzten,
sie kuschelten und herzten,
doch lagen sie sich dann im Arm,
wurde ihnen plötzlich warm,
drum ließen sie es lieber sein,
und liebten sich nur so zum Schein.

Bald zog der Frühling in das Land,
sie spürten,
ihre Liebe schwand,
fest hielten sie sich bei der Hand,
und merkten,
sie sind zu nichts mehr nütze,
kurz darauf,
man sah nur noch
`ne große Pfütze.

„Schneemann" ist ein Gedicht aus der Kategorie Winter von pally66, veröffentlicht am 27. Dezember 2019 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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3 Kommentare

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
28.12.2019
Was für eine nette Geschichte, Pally. So ein ähnliches Schneemanngedicht habe ich auch schon einmal veröffentlicht. Leider gibt es ja kaum noch Schnee in unser Region. Zurzeit sind eher Frühlingstemperaturen. Dir einen schönes Jahreswechsel. LG Gudrun
pally66
pally66 Autor Poet Laureat
27.12.2019
Hallo Hanni und Christian, danke für den Kommentar und die Herzchen. Wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und man " liest " sich wieder. LG pally
Christian
Christian Meisterdichter
27.12.2019
Da muß man erst mal drauf kommen.
Sehr gut.
Christian

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