Zwischen Licht und Dunkel

29. Mai 2025

Welten entfernt

Wir sind Welten entfernt und doch auf demselben Stern,
wir sehen rosarot und machen doch beide blau,
wir bewegen uns nicht fort, doch beide würden gern,
Fenster zu und Lichter aus und der Himmel wird dunkelgrau.

Ich schreib dir einen Brief, doch du bekommst ihn nicht
mit Worten die niemand je, egal ob West oder Ost,
wohl lese als süßlich falsche Kost.
War das Netz aus Angst zu dicht?

Ich schreibe dir ein Lied, doch du hörst mich nicht.
Weder Klang noch Stimm´ dringen zu dir,
und ich frag mich ´wann endlich singest Du mir?´
Der Wald voll Tönen war zu licht.

Ich pflücke dir Sterne, doch du ergreifst sie nicht.
Du gräbst dich durch die Erde, Schicht für Schicht.

Wir sind so nah und doch so fern,
du greifst die Frucht und ich den Kern.
Wie wirst du je begreifen,
die Frucht muss erst noch reifen.

„Welten entfernt" ist ein Gedicht aus der Kategorie über die Liebe von Carolin, veröffentlicht am 29. Mai 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© Carolin

Sammlung 123 Aufrufe
Gefällt auch:
Carolin über die Liebe 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige
Carolin

Deutschland

- auf der Suche nach Sinnhaftigkeit! :)

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Anzeige
✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Das Schmunzeln und das Lachensteckt and ´re Menschen an,ein jeder muss mitmachen,weil er nicht anders kann. Es ist wie e…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · über die Liebe