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Gedichte zur Fußball-WM 2026
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Wenn´s meinem Hund zu bunt mal wird
und ich mich virtuell verirrt,
ich seh´s ihm nach, nehm´s ihm nicht krumm;
denkt er bei sich – ist doch zu dumm!
So kommt er auf spezielle Weise,
nicht fordernd laut, nein still und leise,
setzt sich daneben einfach hin,
um zu ergründen wohl den Sinn.
Was mich so fesselt ungemein,
was könnt in diesem Kasten sein,
anstatt mit ihm draussen zu toben,
sollt´ lieber ihn ein bisschen loben.
Sitz ich mal stundenlang dabei,
der kleine Hund scheint einerlei
und kommt dann an der arme Tropf,
legt hoffnungsvoll den kleinen Kopf,
an meiner Seite recht gewandt,
auf den PC so ganz charmant.
Schaut mich dann an mit treuem Blick,
ach liebes Frauchen, komm zurück!
Wär schöner mit mir doch zu kosen,
wenn in der Brust Gefühle tosen,
viel besser wär es abzuschalten,
mit ihm ein Stündchen zu gestalten.
Und die Moral von der Geschicht:
Wie sang schon einstmals Reinhard Mey:
dem Hund wär´s dann nicht einerlei,
beim Kühlschrank öffnen sicherlich -
wünscht dann der Hund – er wäre ich!
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Am Bild wird gerade Daisys Herrchen belagert, macht sie jedoch bei mir ebenso
© Uschi R.
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2 Kommentare
Wir sind am pendeln, gleichzeitig mit Innen- und Outdoorarbeiten gut beschäftigt daher auch meine mehr als sporadische Präsenz hier...
Tantchen hätte dieser Tage ein wunderbares Einzelzimmer in einem Seniorenschlössel angeboten bekommen, dass ich jedoch in ihrem Namen in letzter Sekunde absagen musste - nun 85 Jahre in ihrer Wohnung, ich kann es ihr nachfühlen, einen alten Baum verpflanzt man halt nicht - und wir wurschteln halt weiter wie bisher...
Dankeschön für dein Hiersein schicke ich liebe Grüße zu dir!
Uschi
G.