2. Juni 2008

Nur ein einziges Mal

Jetzt steh ich hier und frage mich,
ob das Leben noch etwas anderes bereit hält für mich.
Ich war mir selber immer treu
und hatte niemals Angst und Scheu,
meine Prinzipien mit Hartnäckigkeit durchzusetzen,
um ja niemand anderen zu verletzen.
Manchmal wünschte ich die Gefangenheit in mir würde enden
und versuche mich verzweifelt zu drehen und zu wenden,
aber ich bin nun mal der Mensch der ich bin,
deshalb ziehen meine Chancen dahin.
Einmal meinen hochgepriesenen Anstand zur Seite zu schieben
und mich einfach mal wieder zu verlieben.
Nicht immer denken wie schlecht ich für andere bin,
sondern zu fühlen da bin ich zu Hause, da gehör ich hin.
Einfach mal an meine Gefühle zu denken
und mir selbst die Freiheit schenken
lieben zu dürfen, zu können, zu wollen
und nicht allein bleiben müssen oder sollen.

(c) Julia Huber

© Gast

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