Worte, die bleiben
Zum stillen Gedenken
Mag sein dieses Hoffen, das stets uns verwebt,
so vieles was offen, auch viel was erstrebt.
Erreicht man noch all das, was man sich erhofft?
Vielleicht auch die Jahre, die oftmals verzofft...
Wer kann uns denn sagen, was noch kommen mag
und wieviel wohl zugedacht, an so manchem Tag.
In denen die Sonne mag manchmal uns scheinen,
an anderen Tagen lässt Traurigkeit weinen.
Vermögen wir aufzuhalten das was bestimmt?
Was vorgezeichnet dabei, schon als wir selbst Kind!
Im Schicksalsrund lässt sich gar vieles umgehen,
selbst wenn wir dabei auch, so manch nicht verstehen.
Den Blick nur nach vorne, darauf kommt es an.
Dies gilt jedenfalls so, ob Frau oder Mann.
Es möge die Hoffnung uns niemals verwehen,
selbst wenn es die Jahre sind, die wohl vergehn.
© Uschi Rischanek
text/rezitation/bild
music: leberch
„Hoffnungswind" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte über Hoffnung von Uschi R., veröffentlicht am 2. November 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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