Mit einem großen Rosenstrauß
sieht man am Fluß ihn stehen-
sie wollten sich hier treffen,
doch sie ist nicht zu sehen.
Er wartet eine Stunde-
langsam vergeht die Zeit,
noch länger abzuwarten
ist er nicht mehr bereit.
Den Strauß der Rosen wirft er
verärgert in den Fluß,
und in Gedanken macht er
mit ihr für immer Schluss.
Dann sieht er sie von weitem,
sie winkt und lacht ihn an-
sein Ärger ist verflogen
und glücklich ist der Mann.
Der Rosenstrauß schwimmt langsam
im Wasser Richtung Meer,
dass er ihn fortgeworfen hat,
bereut er jetzt so sehr.
© Ewald Patz
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!