Wenn Verse golden fallen

6. August 2026

Ungeduld

Mit einem großen Rosenstrauß

sieht man am Fluß ihn stehen-

sie wollten sich hier treffen,

doch sie ist nicht zu sehen.

Er wartet eine Stunde-

langsam vergeht die Zeit,

noch länger abzuwarten

ist er nicht mehr bereit.

Den Strauß der Rosen wirft er

verärgert in den Fluß,

und in Gedanken macht er

mit ihr für immer Schluss.

Dann sieht er sie von weitem,

sie winkt und lacht ihn an-

sein Ärger ist verflogen

und glücklich ist der Mann.

Der Rosenstrauß schwimmt langsam

im Wasser Richtung Meer,

dass er ihn fortgeworfen hat,

bereut er jetzt so sehr.

„Ungeduld" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über die Hoffnung von Ewald Patz, veröffentlicht am 6. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

Sammlung 38 Aufrufe
Ewald Patz Allgemein über die Hoffnung 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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1 Kommentar

Uschi R.
Uschi R. Meisterdichter
06.08.2026
Nun lieber Ewald, so kann es schon mal passieren.

LG Uschi
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