Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

12. Juni 2012

Farbenfeuer

Sie sieht nie das Sonnenlicht,
kann die Schönheit nur berühren,
ihre Sinne erfüllen diese Pflicht,
um das Farbenfeuer zu erspüren.

Trotz langer Jahre in Dunkelheit,
sieht sie immer Licht im Leben,
tanzt zwischen Blumen ohne Kleid,
gern nackt im Sommerregen.

Ihr Garten ist ein buntes Meer,
hat die Schönsten nur gepflanzt,
das Farbenfeuer mag sie sehr,
wenn sie zwischen ihnen tanzt.

Der Regen bringt ihr das Licht,
Gefühlsrausch im Dunkeln,
ihre Seele ertrinkt dabei nicht,
lässt alle Farbenfeuer funkeln.

Dann vergisst sie die Dunkelheit,
ihr Herz ein Flammenschein,
Farbenfeuer weit und breit,
will nur glücklich sein.

Das Handicap ist dann verdrängt,
ihr Farbenfeuer wird zum Sehen,
Sterne sind ins Dunkel gelenkt,
um immer weiterzugehen.

„Farbenfeuer" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über die Hoffnung von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 12. Juni 2012 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

Sammlung 51 Aufrufe
Karsten Herrmann Allgemein über die Hoffnung 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Ja mit der Ehrlichkeit ist`s so, lebst du gleich Ihr bleibst Lebensfroh, lässt du Gevatter Lüge ran, und schwindelst dei…

Gedicht lesen
Anzeige
Meist gelesen · Allgemein über die Hoffnung
Aktiv in · Allgemein über die Hoffnung