9. Dezember 2010
Der Streit
Der Streit
Geraten zwei in Zwistigkeiten,
so werden sie sich bald auch streiten.
Oft fängt alles ganz harmlos an,
was sich schnell mal ändern kann.
Aus einer Mücke wird ein Elefant gemacht,
worüber noch der andere herzhaft lacht.
Plötzlich wird was unterstellt,
was dem Gegenüber nicht gefällt.
Die Debatte wird jetzt plötzlich heftig,
beide streiten sich auf einmal kräftig.
Keiner will hier der Verlierer sein,
denken sie hätten nen Heiligenschein.
Unüberlegte Worte aus beider Mund,
macht beim Schwachen die Seele wund.
Der Starke denkt zu triumphieren,
oder muss er doch kapitulieren?
Am Ende sehnlichst beide hoffen,
dass ne Einigung wird hier getroffen.
Sich zum Schluss die Hände reichen,
der Versöhnung wegen, als Zeichen.
(c) Tanius
„Der Streit" ist ein Gedicht aus der Kategorie
Allgemein über die Hoffnung
von Gast, veröffentlicht am 9. Dezember 2010 auf Gedichtesammlung.net.
© Gast
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