Wenn Verse golden fallen

16. Juli 2014

Erinnerungen

Ich kann mich noch erinnern, an die schwere Nachkriegszeit, nur wegen ein paar Spinnern, gab es Not, Kummer und Leid. Die Straßen kaum befahrbar, viele Häuser zertrümmert, um den hungernden Nachbar, hat sich niemand gekümmert. Man hatte selbst nicht genug, jeden Tag etwas Maisbrei, das Ganze glich einem Spuk, tagein, tagaus Quälerei. Steine klopfen war ein Muss, Wiederaufbau eine Pflicht, als Belohnung gab’s ´nen Kuss, von der Mutter, aufs Gesicht. Die ganze Kindheit war futsch, unsere Jugend versaut, erwachsen mit einem Rutsch, aber die Zukunft verbaut. Heut gibt es Dankesschreiben, von der regierenden Brut, man muss es sich einverleiben, der Dank lautet – ALTERSARMUT.

„Erinnerungen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von Rehmann, veröffentlicht am 16. Juli 2014 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Erinnerungen & Nostalgie 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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