19. April 2010

Jugendzeit

Kaum, da war die Schule aus,
musste ich direkt nach Haus.
Dort ging es dann zum Mittagstisch,
am Freitag gab es meistens Fisch.

Hausaufgaben waren Pflicht,
erst dann gab Mama grünes Licht.
Gewechselt wurd´ die gute Kluft,
und schleunigst an die frische Luft.

Nägel pieksten in den Taschen,
immer wieder neue Maschen.
Buden bauen war ein Hit,
Fußball spielen hielt uns fit.

Lustig war´s am Lagerfeuer,
Bäume waren Ungeheuer,
Pfeil und Bogen selbst gebaut,
aus dem Garten Obst geklaut.

Das Fahrrad war das beste Teilchen
nach der Kloppe sah man Veilchen,
auf jedem Baum war ich fast drauf,
Gefahren nahm ich oft in Kauf.

Wenn Straßenleuchten gingen an,
macht´ ich mich am Heimweg dran,
wurd´s mal später gab´s gleich Krach,
und es gab eins auf das Dach.

Wenn ich meine Kinder seh,
sage ich ojemine,
keinen Spielplatz weit und breit,
schön war meine Jugendzeit.

© Norbert van Tiggelen

(c) Norbert van Tiggelen

„Jugendzeit" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von Gast, veröffentlicht am 19. April 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 71 Aufrufe
Gast Erinnerungen & Nostalgie 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Gast

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Jeder braucht jemanden.... Jeder braucht mal jemanden, der mit ihm Seelenkummer teilt, die Hand auf seine legt, ihn trös…

Gedicht lesen
Aktiv in · Erinnerungen & Nostalgie