Wo Verse und Tore fallen

USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026

19. März 2026

Sternenfänger

Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.

Ein Herz, das seine Kindheit nie verliert,
mit Flügeln aus Papier, vom Abendlicht berührt.
Du greifst nach Sternen, suchst dein kleines Glück,
doch oft führt jede Straße dich zurück.

Erfahrungen fließen wie Wasser bei Nacht,
ein Strom, der nur im Mondeslicht erwacht.
Und wenn die Zeit dir ihren Spiegel zeigt,
siehst du, wie still der Tag sich vor dir neigt.

Trotz all der Schwankungen, die dein Leben kennt,
jagst du den Sternen nach, die niemand nennt.
Manchmal naiv, machst du Fehler wie ein Kind,
das glaubt, dass alle Träume greifbar sind.

© Max Vödisch

60 Aufrufe
Gefällt auch:
Max Vödisch Erinnerungen & Nostalgie 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

2 Kommentare

G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
22.03.2026
... gefällt mir, schöne Metaphern.
G.
Max Vödisch
Antwort an G . . . .
Max Vödisch Autor
23.03.2026
Hallo G.

danke für den positiven Kommentar.

Liebe Grüße
Max

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Abzeichen
Neue Autoren
Gedicht des Tages

Betrachtest du dein Lebenund es war durchweg schön,dann kannst du ohne Sorgenhinein ins Jenseits geh´n. Denn…

Gedicht lesen
Aktiv in · Erinnerungen & Nostalgie
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte