Hab` geweint die ganze Nacht,
eine Träne blieb zurück,
nun trübt sie mir den Tagesblick,
als würd` sie halten treu die Wacht.
Ihre vielen kleinen Schwestern,
sind alle längst dahin geflossen,
hab`n meine Qualen eingschlossen ,
denn weinen, das war gestern.
Mit dem Nebelhauch der Tränen,
verließ mich auch die Liebe,
gestohlen haben sie mir Amor`s Diebe,
bin jetzt allein und muss mich grähmen.
Letzte Träne, zerfließe nun auch du,
vorüber geht das Herzeleid,
ein neuer Tag macht sich bereit,
du selber kannst nun ruh`n.
„Einsame Träne" ist ein Gedicht aus der Kategorie Einsamkeit von pally66, veröffentlicht am 28. Juni 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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4 Kommentare
grämen braucht sich niemand, denn was vorbei ist, ist vorbei! Wer Dir Schmerz zufügt, hat es nicht verdient und ist es nicht wert, dass man seinetwegen auch nur eine einzige Träne verschwendet.
Doch sagt man nicht auch, Tränen sind die Katalysatoren der Seele? Also von daher ist es vielleicht gut, auf diese Art und Weise ventilieren zu können.
Das hast du gut verwortet!
Liebe Grüße aus dem noch immer hochsommerlichen Mostviertel, heute bei über 35°
Uschi