Hunger, Sehnsucht, beide sind groß,
doch sein Gesicht bleibt ausdruckslos,
bei ihm ging alles daneben,
ihn kennzeichnete das Leben.
Keinen Euro in der Tasche,
bloß eine Alkoholflasche,
sie ist sein Trost, bei Tag, bei Nacht,
weil sie ihm etwas Wärme macht.
Alle Freunde sind verschwunden,
niemand fühlt sich ihm verbunden,
viele kennen seine Lage,
ihm helfen, kam nie in Frage.
Deshalb greift er zum Alkohol,
findet so seinen Ruhepol,
tausend Sterne die ihm winken,
lassen ihn in Schlaf versinken.
Doch es knurrt ständig sein Magen,
drum wünscht er, an vielen Tagen,
liegen bleiben, nichts mehr machen,
einfach – nicht mehr aufzuwachen.
© Horst Rehmann
„Einsam und obdachlos" ist ein Gedicht aus der Kategorie Einsamkeit von Rehmann, veröffentlicht am 30. September 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
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6 Kommentare
LG
H. Rehmann
LG Uschi
kann ich Dir nur zustimmen !!!
LG
H. Rehmann
leider schauen die meisten Menschen drüber weg !
LG
H. Rehmann
LG
Ewald