Zwischen Licht und Dunkel

30. Dezember 2024

Zweitausendvierundzwanzig

Auf seiner Totenbahre
liegt jetzt das alte Jahr-
wir müssen eingestehen,
dass es nicht friedlich war.

Es wurde viel geschossen-
es wurde bomdardiert,
es wäre doch viel besser,
man hätte musiziert.

Man sieht in der Ukraine
hört nicht das Sterben auf
und auch im nahen Osten
nimmt Unheil seine Lauf.

Wir liefern kräftig Waffen-
heizen den Wahnsinn an,
weil man angeblich damit
den Frieden schaffen kann.

Es freut sich ganz alleine
die Waffenindustrie,
es laufen die Geschäfte 
ertragreich wie noch nie

Lasst uns das Jahr vergessen-
wir trauern nicht so sehr,
es wurd´ zu viel gestorben,
das  ändert keiner mehr.

„Zweitausendvierundzwanzig" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Ewald Patz, veröffentlicht am 30. Dezember 2024 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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