16. Dezember 2025

GLAUBEN UND WISSEN

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GLAUBEN UND WISSEN

*Glauben und Wissen*

Der Glaube an ein höheres Wesen

ist in der vergangenen Zeit

selten segensreich gewesen.

Es gab viel Krieg und oftmals Streit.

In Gottes Namen erfuhr die Welt viel an Leid;

durch Kreuzzüge, Christianisierung gabs Not.

Und waren zu glauben sie nicht bereit,

drohte den Anderen oftmals den Tod.

Soll doch Gott für Liebe und Frieden stehen.

Allmächtig sein und alles erschaffen.

Doch man kann dies auch anders sehen:

Warum gab er den Menschen die Waffen?

Glauben verbreiten mit Keule und Messer,

wer hat was davon?

Wäre unsere Welt nicht besser

ohne all die Religion?

Glauben heißt nicht(s) wissen,

drum gebe ich nichts darauf.

Werde keinen Gott vermissen,

baue auf Fakten auf.

Und sollte es ihn geben,

dann frage ich mich heut:

Warum lässt er im Leben

nur zu all das Leid?

Ein Jeder darf glauben,

was auch immer er mag.

Doch man muss auch erlauben

die entscheidende Frag‘:

Wo sind die Beweise

für die Existenz von dem Wesen?

Warum ist es so leise,

kehrt nicht auf mit dem göttlichen Besen?

Und tilgt alles Böse von dieser Welt.

Belohnt dann die Lieben und Guten?

Das wäre ein Gott, der mir gefällt;

müssten nicht auch Unschuldige bluten.

Für mich gibts daher keinen Gott.

Und somit auch kein Gotteswort.

All die Geschichten wehen recht flott,

Realität und Wissenschaft hinfort …

DerPoet (07/25)

Grafiktext: F. Nietsche

„GLAUBEN UND WISSEN" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Chris Peter, veröffentlicht am 16. Dezember 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© Chris Peter

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Chris Peter

Graz, Österreich

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Chris Peter (aka *DerPoet*)

geb. 1965 im steirischen Feldbach, lebt in der Nähe von Graz (Österreich…

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3 Kommentare

Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
17.12.2025
Das Gleiche hat Heine kurz und knapp ausgedrückt.
Sieh mal: Lass die Heiligen Parabolen.
LG
Ewald
G .  .  .  .
Antwort an Ewald Patz
17.12.2025
... lieber Ewald deine Ergänzung ist wertvoll, danke, wer 8 Jahre wie Heine gepeinigt von Schmerzen und Qual im Bett lag , der findet in religiösen Erklärungen keine Lösung. "Ist der Herr nicht allmächtig ?"
oder "... der Geist ist eingekerkert ". Die Antwort auf solche existenziellen Fragen ist individuell , unter diesem Aspekt finde ich jetzt das Gedicht doch gut, es regt zum Nachdenken an.
G.
G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
16.12.2025
... Meister Eckart sagte schon :" Wenn ich Gott erklären kann, hat es sicher mit Gott nichts zutun ". Der Mensch ist halt so konzipiert - sein Gelingen im Leben schreibt er sich selbst zu und das Unerklärliche , das Dunkle - da ist Gott Schuld. Diese Gedanken kamen mir beim Lesen deines Gedichtes.
Ein gesegnetes Fest !
G.

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