Ehrlich, ich habe einen Ehemann,
den zieht das Wasser magisch an.
Er fliegt zum Surfen durch die Welt,
gibt nichts, was ihn zuhause hält.
Auf Rhodos, oder den Kapverden,
vergisst es all seine Beschwerden.
Zum Word-Cup sitzt er in Westerland,
vor der Beachbar, gern am Strand.
Am Surfstrand schaut in aller Ruh,
den jungen, begabten Surfern zu.
Drehen die Waveboarder ihre Runden,
verbringt er dort oft viele Stunden.
Auch die Surflegende aus Hawaii,
ist beim World-Cup oft dabei.
Abends schwärmt er dann im Bett,
von Robby Naish und Dunkerbeck.
Ich sage nichts und bin ganz still,
soll er doch reisen, - wohin er will.
Ich bleibe derweil gern zuhause
und genieße die kurze Ehe-Pause.
Foto: Privat
„Windsurfer" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 19. August 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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