Zwischen Licht und Dunkel

19. April 2010

Steuern

Steuern sind in uns´rem Land,
ein großes Übel und bekannt.
Doch den Kleinen nur verhöhnen,
sollen doch mal die Großen löhnen.
Die flüchten in ein and´res Land,
ohne Rücksicht auf die Schand.
Denn wir, das sind die Blöden hier,
zu teuer wird sogar das Bier.
Selbst der Tabak wird zum Luxus,
denn verdienen will der Fiskus.
Und wenn das noch so weiter geht,
unser Land bald Kopf da steht.
Wir spenden hier, wir stiften da,
der Kleine steht als Dummer da.
Drum lasst euch Bosse eines sagen,
uns´rem Land geht´s bald an den Kragen.
Nur schade, dass ihr das nicht seht,
dass unser Land bald untergeht.

© Norbert van Tiggelen
(Schreiber1964)

(c) Norbert van Tiggelen

„Steuern" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 19. April 2010 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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