Worte, die bleiben

Zum stillen Gedenken

16. Februar 2009

Spatzen

Spatzen flattern auf den Zweigen,
zanken, piepsen, hüpfen voller Lust,
Weibchen sich zur Paarung neigen,
verflogen scheint der Liebesfrust.

Die Schnäbel zupfen im Gefieder,
dünne, zarte Füßchen suchen Halt,
der Körper wippt stets auf und nieder,
die Zeit zum Nestbau folgt jetzt bald.

Spatzen haben´s deutlich im Gespür;
wenn die kalte Jahreszeit vorbei
und es öffnet sich die Frühjahrstür,
dann wird´s höchste Zeit - für´s erste Ei.

(c) Horst Rehmann

„Spatzen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 16. Februar 2009 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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