Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

25. September 2024

Herbst schleicht sich an

Sommer senkt sein müdes Haupt,
möcht` sich langsam schlafen legen,
der Himmel schon allmählich graut,
beschert uns bald den Blätterregen.

Felder längst schon abgemäht,
Blüten letzte Düfte hauchen,
bald der Wind kühl drüber weht,
noch Kartoffelfeuer rauchen.

Gekommen ist nun ihre Zeit,
Zugvögel nach Süden schweifen,
ihre Reise ist noch weit,
ein letztes Mal sie ihre Nester streifen.

Die Natur jetzt von uns scheidet,
wir spür`n den Atemzug, den kühlen,
kein Auge mehr sich an der Pracht dann weidet,
nur unsere Seele kann es fühlen.

Wenn verklungen viele Sommerlieder,
wird auch uns es so ergeh`n,
still legt man uns dann hernieder,
und kalter Wind wird über Hügel weh`n.

 

 

 

„Herbst schleicht sich an" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von pally66, veröffentlicht am 25. September 2024 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

Sammlung 91 Aufrufe
Gefällt auch:
pally66 Herbst 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Anzeige
pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

1 Kommentar

Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
26.09.2024
Schwermütig aber schön.
LG
Ewald

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Abends bin ich manchmal allein zu Haus, mein Mann geht ab und zu mal aus. Dann fühl ich mich ziemlich allein, manche Ger…

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Herbst