Muttertag- / Vatertagsgedichte



Vatertag



* Das Gedicht ist schon älter, aber immer wieder präsent an diesem Tag *

 

Sie suchte stets in seinen Augen

nach Anerkennung, Güte, Liebe

und himmelte ihn an...

 

hing oft an seinen schmalen Lippen

- hoffte vergebens auf ein Lob -

die spuckten nur Kritik.

 

Er sonnte sich im Mittelpunkt

und drückte sie mit Stolz an sich.

Zuhause sah er sie nicht mehr.

 

Sein Kunstwerk war sie lange Zeit,

das er sich passend formen konnte -

bis zu dem Tag ...

 

*

 

Jetzt sucht sie Freundes Gräber auf;

nur seines meidet sie.

War sie doch nur Geschöpf;

nicht Kind für ihn.

 

*

Foto und Worte (C) Ingrid Bezold

 

 

 

 

 

Gelesen: 54   
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AUTOR:

Mein schönstes Gedicht
ich schrieb es nicht
aus tiefsten Tiefen stieg es
ich schwieg es

Mascha Kaleko


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5 KOMMENTARE



27. Mai 2025 @ 18:14

Wenn ein Vater stolz auf sein Kind ist, ist das für beide erfreulich. In meinem Fall musste ich immer nur funktionieren und wurde von ihm vorgeführt. Durfte mir keine Fehler erlauben...
Das ließ mich später manchmal rebellisch werden.. Glück hatte ich mit meiner Mutter und wichtigen Wegbegleitern. Gottseidank.
Eigentlich schneiden sich Narzissten ins eigene Fleisch: Das Denkmal, das sie sich setzen möchten, müssten sie selbst errichten, sonst tut es keiner.
Bei allem bewundere ich meinen Vater irgendwie; denn bis ins hohe Alter blieb er geistig und körperlich aktiv und jüngere Frauen hofierten ihn.
Danke, Grete für deine stimmige Aussage.


27. Mai 2025 @ 17:43

... Vaterwunden werden zu Narben. Die schmerzen zwar nicht, aber ERINNERN und das vermute ich ein lebenlang. Die letzte Str. geht unter die Haut. Ich denke nach , ob zuviel Vater wohl zur selben Wunde führt ? Welch ein Fortschritt , wenn man darüber sprechen kann.
Lb. Gr.
G.


27. Mai 2025 @ 18:20

Liebe Grete,
hab die Antwort wieder als Kommentar geschrieben . Bitte lies dort nach.
Sorry und L.G
Ingrid


27. Mai 2025 @ 16:05

Wenn aber die Mutter (oder in anderen Fällen der Vater ) mit Wärme und Liebe ausgleicht, ist es halb so schlimm.
LG Ingrid


27. Mai 2025 @ 14:03

Eine traurige Kindheit. Solche Schicksale treffen mitten ins Herz.
LG Gudrun



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