Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Manche beherrschen ihren Trieb-
bei Gerd ist´ s umgekehrt,
er wird von seinem Trieb beherrscht,
was ihn nicht weiter stört.
Vier Ehen gingen schon kaputt,
denn er ging ungehemmt,
als Spielball von dem starken Trieb,
in jeder Ehe fremd.
Im Grunde hat er keine Schuld,
denn er hat keine Macht;
die Fehler hat ja nicht er selbst,
sondern sein Trieb gemacht.
„Der Trieb" ist ein Gedicht aus der Kategorie über die Liebe von Ewald Patz, veröffentlicht am 8. Oktober 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Ewald Patz
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