23. November 2008

Federn eines Engels

Engel fliegen nicht, dachte ich mir,
doch gibt es einen, der dieser Vorstellung nicht entspricht.
Er fliegt mit ausgebreiteten Schwingen über mir,
nur bemerkte ich ihn nicht

Sein Wille beschützt mich,
seine Liebe erfasst mich
und lässt mich nicht mehr los,
lässt mich in dunklen Gewässern treiben,
wie auf einem Floß.

Sein Blick lässt mein Gesicht erbleichen,
seine Berührung meine Knie erweichen.
Ich lasse die Realität los,
nur um auf dem Boden zu bleiben.
Ich lege mein Schicksal in seinen Schoß.

Dieser eine Engel lässt mich nie allein,
ist er doch immer bei mir
in meinen Gedanken.
Wenn ich an ihn denke,
hört die Welt auf sich zu drehen.
Alles Wanken,
kommt zum Stehen.

Engel begleiten uns Menschen
Bei jedem Schritt, den wir wagen
Bei jeder Bürde, die wir tragen,
wissend, dass keiner wie der andere sein kann

Ich wollt, ich wär ein Engel.
Nur um dein Fels in der Brandung zu sein.
Um immer in deiner Nähe
Meine Flügel über dir auszubreiten
Und dich auf deinem Weg begleiten.
Du bist der einzige Engel der fliegt
Und mir sehr am Herzen liegt.

(c) Alekic Ismet

© Gast

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